Der Förderkreis Kunst & Kultur Zwingenberg e.V. hat in diesem Jahr erstmals einen Kalender im Format DIN A3 aufgelegt, der Werke von zwölf Kunstschaffenden aus unserer Stadt zeigt. Ein schönes Geschenk für Eure Lieben (oder für Euch selbst 😉). Er ist ab sofort im Bürgerbüro der Stadt Zwingenberg erhältlich und kostet 15 Euro. Zehn davon spenden wir an die Sonnenkinder 🌞🧑🤝🧑 in Rodau.#Zwingenberg #Kunst #kultur
Kultur-Exkursion zur Dokumentation Landjudenschaft in Lorsch
Am Donnerstag, 3. September 2026 lädt der Förderkreis Kunst- und Kultur Zwingenberg seine Mitglieder, Freunde und interessierte Gäste nach Lorsch ein.
Wir besuchen die Dokumentation zur Landjudenschaft im Alten Schulhaus. Thilo Figaj wird uns mit großer Sachkunde durch die Präsentation führen. Der Beginn ist um 18.oo Uhr.
Seit dem Dreißigjährigen Krieg sind Juden in der Region Starkenburg nachweisbar. Es gab unzählige Gemeinden, Gebetshäuser und Synagogen.
Das Leben der Juden auf dem Land unterschied sich vom jüdischen Leben in den großen Städten. Dabei waren sie stark von dem politischen Willen der jeweiligen Herrscher abhängig. Die Gedanken der Aufklärung veränderte auch ihr Leben und ihre Rechte.
Vor den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts waren in den Dörfern und Städten der Region ca. 2% bis 5% der Bewohner jüdischen Glaubens. Und nicht erst seit der Shoa in der NS-Zeit verließen Juden ihre Heimat und wanderten z.B. nach Amerika aus. Sie nahmen z.T. ihr Kapital, aber auch ihre Fertigkeiten und ihr Wissen mit, gründeten Unternehmen oder wurden erfolgreiche Politiker.
Die bleierne Zeit der NS-Herrschaft hat in den Dörfern und Städten ihre Spuren hinterlassen. Auch davon erfährt man in der Ausstellung.
Von jüdischen Menschen, ihrer Religion, ihrem Wirken in unserer Region, ihrer Tätigkeit in der neuen Welt aber auch von den negativen Seiten der Geschichte wird uns Thilo Figaj berichten.
Treffpunkt ist um 18.00 Uhr in Lorsch, Schulstr. 16. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine organisierte Anreise gibt es nicht. Es gibt im Zentrum ausreichend öffentliche Parkplätze direkt vor dem Haus gegenüber der Nazarius-Kirche.
Am 15.3.2018 war die Freude groß, als die künstlerischen Drucktechniken als immaterielles Kulturerbe von der Deutschen UNESCO-Kommission anerkannt wurden.
Dem ging ein mehrjähriger Prozess voraus, in dem es unter anderem galt, darzulegen, dass Kunst und Handwerk keinen Widerspruch bedeuten – die Kunst lebt nicht nur von einer kreativen Bildidee, sondern auch von der handwerklichen Expertise und dem Erhalt traditioneller Techniken – dazu gehören ganz wesentlich funktionsfähige historische Maschinen und Geräte, ohne die künstlerische Druckgrafik oft nicht umgesetzt werden kann.
Im Museum Zwingenberg befindet sich eine Druckpresse, ebenso im Atelier des verstorbenen Künstlers Erich Stahl.
Der Förderkreis Kunst und Kultur Zwingenberg e.V. unter der Leitung von Ulrike Fried-Heufel und der Geschichtsverein mit der Vertreterin Sarah Hohm, Diplom Designerin, werden am Samstag, 14.3. ab 10 Uhr bis 15 Uhr eine Veranstaltung in der Remise zum Thema Druckkunst durchführen! Gezeigt werden Beispiele von künstlerischen Drucktechniken wie Linolschnitte, Radierungen und Monotypien. Da in diesem Raum keine “ Druckmaschinen“ stehen, werden kleine Experimente durchgeführt, die veranschaulichen, was künstlerisches Drucken bedeutet!
Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen, sich einen interessanten Eindruck dieser Thematik zu verschaffen – auch Arbeiten von Erich Stahl und Fritz Graßhoff werden präsentiert.
Auf dem Bild: Katharina Ziemann,Vorstandsmitglied, Ulrike Fried-Heufel, 1. Vorsitzende, Dr. Sebastian Clever, Bürgermeister, Mitglied im Förderkreis
Weihnachtsgrüße und Merry Kissmess
Mit dieser karikaturistischen, spielerischen Abwandlung von Merry Christmas, wünsche ich Euch frohe und glückliche Weihnachten!
Im Rahmen der Veranstaltung „europäisches Picknick“ am 30.8.24 im Zwingenberger Stadtpark veranstaltet der Förderkreis Kunst und Kultur unter der Leitung von Ulrike Fried-Heufel eine Malaktion.
Dr. Sebastian Clever als der erste Maler….Dr. Andreas Kovar bei der „Arbeit“Das Endergebnis
Herr Dr Clever war der Erste, der links oben Farbspuren in intensivem Blau, gemischt mit Zwingenberger Erde auf die Leinwand brachte. Es hat ihm sichtlich Freude bereitet, den „ersten Schritt“ auf der Fläche zu wagen! Es folgte seine Tochter, sie brachte mit Schwung einen Sonnenstreif – gefolgt von gelben Sternchen links auf die Bildfläche – er erschien wie ein tonangebendes Zeichen! Darunter ein rotes Herz, vielleicht als Symbol zur Liebe zu Zwingenberg zu verstehen… danach folgten weitere Akteure, Stadträte, unser Bürgermeister Dr. Habich…. :im Laufe der Zeit entstand ein sich ständig veränderndes Miteinander von Farben, Formen und Strukturen – dazwischen Raum für interessante Gespräche.
Diese künstlerische Mitmachaktion wurde von Dr. Habich , 2. Vorsitzender des Förderkreises vor längerer Zeit initiiert. Konzipiert und durchgeführt von der 1. Vorsitzenden Ulrike Fried-Heufel. Alle Anwesenden und Vorsitzende der Partnerstädte wurden bei schönstem Wetter zum Mitgestalten eingeladen.
Am Ende der nahezu vierstündigen Aktion, wurde die in der Mitte beklebte Fläche entfernt – das Motiv der berühmten “ Fast-Berührung“ von Michelangelo, die Erschaffung des Adam / Deckenfresco, Sixtinische Kapelle, ca 1508 -1512 wurde sichtbar. So schloss sich der Kreis: Menschen begegnen sich, bekunden kreativ ihre Gemeinsamkeit!
Musik-Collagen 2024
Zum vierten Mal gehen im Oktober die Musik-Collagen Zwingenberg über die Bühne. Der Förderkreis Kunst und Kultur unter der Leitung seiner Vorsitzenden, Ulrike Fried-Heufel, hat wieder ein beeindruckendes Konzertprogramm zusammengestellt, das insgesamt sieben Konzerte an zwei Wochenenden beinhaltet. Die organisatorische Verantwortung liegt beim zweiten Vorsitzenden, Holger Habich; die künstlerische Leitung hat der Darmstädter Cellist Michael Veit inne.
Die Konzerte finden an unterschiedlichen Orten in Zwingenberg statt. So wird die klassische Musik neben dem Diefenbachsaal des „Bunten Löwen“ auch in der evangelischen Bergkirche und in der katholischen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt erklingen. Veranstaltungszeitraum ist der 4. bis 6. sowie der 11. bis 13. Oktober.
Karten sind ab dem 5. August (Montag) online über die Veranstaltungsseite www.musik-collagen.de sowie im Bürgerbüro der Stadt erhältlich. Sie kosten 20 Euro je Konzert. Für 35 Euro können zwei Erwachsene und deren eigene Kinder eine Familienkarte erwerben. Wer die gesamte Reihe mit sieben Konzertterminen bucht, zahlt 100 Euro.
Treue Förderer unterstützen den Verein bei seiner Kulturarbeit: So sind die Sparkasse Bensheim, die GGEW AG und die Kanzlei Kuzbida aus Bensheim wieder mit an Bord. Kulturfördermittel fließen außerdem aus dem städtischen Etat sowie dem des Landes Hessen.
Geboten wird ein abwechslungsreiches, kammermusikalisches Programm. Den Auftakt macht am 4.10. (Freitag) um 19:30 Uhr in der Bergkirche Sabine Lutzenberger (Flöte) und das Ensemble Per-Sonat. Die auf Mittelaltermusik spezialisierten Künstler knüpfen mit ihrem Programm an das 750. Stadtrechtsjubiläum Zwingenbergs an. Tags darauf, am 5. Oktober um 19:30 Uhr, kehrt italienisches Lebensgefühl in der ältesten Stadt an der Bergstraße ein. Der Tenor Pietro Ricone und sein Klavierpartner Andrea Ruscelli führen italienische Lider und berühmte Arien aus Oper, Operette und Filmmusik auf. Picone ist international unterwegs, stammt ursprünglich aber aus Zwingenbergs Partnerstadt Brisighella. Ein besonderer Höhepunkt für jüngere Musikfans wird das Familienkonzert „Zauberflöten“ mit dem aus München an die Bergstraße kommenden Ensemble „Musik zum Anfassen“ sein. Es wird gemeinsam mit einer vierten Klasse der Melibokusschule ein Programm rund um Mozarts berühmte Oper „Die Zauberflöte“ erarbeiten und am 6. Oktober (Sonntag) ab 18 Uhr in der katholischen Kirche an der Heidelberger Straße zur Aufführung bringen. Anspruchsvollen Ohren sei am darauffolgenden Wochenende das Gesprächskonzert mit Camilla Hoitenga (Flöte) und Michael Veit (Violoncello) empfohlen. Um 19:30 Uhr werden die beiden Werke von Karlheinz Stockhausen, Kaija Saariaho, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann spielen, um den Staffelstab schließlich am Samstag, dem 12. Oktober, an das Chaos String Quartet zu übergeben. Das junge, international erfolgreiche und von der Fachwelt hoch gelobte Ensemble wird ab 19:30 Uhr eine italienische Reise im Diefenbachsaal zu Gehör bringen. Werke von Strozzi, Boccherini, Verdi und Mozart und Conti stehen hierbei im Fokus. Eine Klaviermatinee gestaltet der von der Kanalinsel Guernsey stammende und in den USA lehrende Pianist Tom Hicks am 13. Oktober (Sonntag) um 11 Uhr am selben Ort. Hicks hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, CDs veröffentlicht und unterrichtet derzeit als Assistant Professor am College of Charleston in South Carolina. In Zwingenberg spielt er Nocturnes von Chopin, Scriabin, Debussy, Clara Schumann sowie Fanny Mendelssohn-Hensel. Beethovens bekannte Mondscheinsonate bildet den Abschluss seines Programms. Das furiose Finale der gesamten Reihe wiederum gestaltet das TonArt Ensemble aus Darmstadt zusammen mit dem amerikanischen Countertenor Robert Crowe. Der Gewinner zahlreicher Wettbewerbe und auf internationalen Bühnen beheimatete Sänger kommt zusammen mit den Darmstädter Musikern mit Werken von Arnold Schönberg und Johann Strauss daher. Mehr auch hier
Eingebettet in das musikalische Programm ist auch diesmal wieder eine Kunstausstellung sowie kulinarische Genüsse. Trude Schumacher-Jansen stellt zusammen mit der in der Türkei geborenen und in Ludwigshafen lebenden Künstlerin und Medizinerin Pelin Kilavuz vom 5. bis 27. Oktober 2024 in der Remise beim Alten Amtsgericht aus.
Die Vernissage ist am 5. Oktober (Samstag) um 18 Uhr. Vor- und nach den Konzerten lädt die Zwingenberger Gastronomie dazu ein, sich entdecken zu lassen. Hierzu hat der Förderkreis Kunst und Kultur wieder spezielle Arrangements mit ausgewählten Restaurants getroffen. So entsteht ein ästhetisches Gesamterlebnis von besonderer Art, das es so nur in der Cittaslow am Fuße des Melibokus‘ gibt.[Bild anbei: Chaos String Quartet][weitere Bilder auf Anfrage an: habich@zwingenberg.de]
Inspiration Zwingenberg
Zwingenberg feiert 2024 seine 750 Jahre Stadtrechte. der Förderkreis beteiligt sich an den Jubiläumsaktivitäten mit folgender Kunstaktion:
Der Förderkreis Kunst und Kultur lädt unter der Überschrift “ Inspiration Zwingenberg“ Bürger und Bürgerinnen aller Altersgruppen ein,sich künstlerisch mit 750 Jahre Zwingenberg zu befassen. Die Ergebnisse werden Anfang Oktober sowohl in der Remise,als auch im Diefenbachsaal des Bunten Löwen ausgestellt.
Die kreative Umsetzung kann „frei“ erfolgen, ohne Vorgaben, dennoch wäre eine kreative “ Einflechtung“ der Stadtrechtsurkunde von 1274 interessant – dies bedeutet, die Urkunde kann auch fragmentarisch in die Komposition eingebunden werden. ( Aktuelle Quelle: Chronik Zwingenberg 1974, Seite 16)
Alle künstlerischen Techniken sind möglich – so die Malerei, Fotografie,Collagen, Zeichnung, Druck, plastisches Gestalten, Installationen.
Hilfreich wäre dabei ein kleiner “ City Trip Zwingenberg“ , sodass Anregungen von Architektur oder Landschaften auch Inspirationsquellensein könnten.
Die Förderkreis freut sich über eine rege Beteiligung von Zwingenberger und Rodauer Mitbürgern, auch Nachbarorte sind herzlich zum Mitmacheneingeladen.
Bildanhang: eine spontane Collage von Architekturfragmenten, Auszug Stadtrechtsurkunde kombiniert mit zwei jungen Porträts – gemäß des Leitsatzes: Zwingenberg – modernes Leben in historischen Mauern…auch die berühmte “ Fast-Berührung“ zweier Hände von Michelangelo – „Gestern-Heute“ – ist im oberen Bildbereich.
Freiheits- und Marktgerechtigkeitsurkunde für die Stadt Zwingenberg, ausgestellt von König Rudolf von Habsburg im Jahre 1274 (Kopie des 15. Jahrhunderts, aufbewahrt im Staatsarchiv Marburg/Lahn)
Zur besseren Planung: Bitte bis Ende Juli verbindliche Teilnahme zusichern und Name und Kontaktdaten zusenden(Verbindliche Anmeldungen an Förderkreis)
Ein Liederabend mit Christian Nungesser, Bariton und Michael Reuter, Piano am Samstag, 25.11.2023, 19:30 Uhr Diefenbachsaal, Löwenplatz 6, 64673 Zwingenberg
Veranstalter: Förderkreis Kunst und Kultur Zwingenberg e.V.
Die unheimliche Geisterwelt der Dämmerung und der Nacht, das ist ein Thema, das Dichter und Musiker immer wieder inspiriert hat. Der Bariton Christian Nungesser greift es auf in seinem Liederabend und entführt sein Publikum in die magische Welt des geheimnisvollen, mystischen und bisweilen dämonischen Kunstliedes. Fein zusammengestellt ist das Programm mit Meisterwerken dunkel angelegter Vokal- und Klavierkunst von Franz Schubert, Robert Schumann und Carl Loewe, in der Kombination mit romantisch-märchenhaften Gedichten, von Joseph von Eichendorff bis Heinrich Heine.
Christian Nungesser ist ein junger Sänger, der am Beginn einer verheißungsvollen Karriere steht und dem vor allem Lied und Oratorium am Herzen liegen. Seine musikalische Ausbildung begann Christian Nungesser im Kinder- und Jugendchor seiner Heimatstadt Bensheim, sowie später im Ars Musica Chor Bensheim und Konzertchor Darmstadt. Er studiert Gesang an der Musikhochschule Lübeck und wirkt mit bei Projekten des Landesjugendchors Brandenburg, der Berliner Singakademie und des Dresdner Kammerchors. Die Begleitung liegt in den Händen des erfahrenen Pianisten und Liedbegleiters Michael Reuter, den mit Christian Nungesser seit Jahren eine regelmäßige, erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet.