Heimat – mal gegenständlich, mal abstrakt

Was und wo ist Heimat?

Ulrike Fried-Heufel und der Förderkreis Kunst und Kultur haben gemeinsam mit Hauptamtsleiter Ralf Barthel (Rathaus Zwingenberg) ein Heimat-Experiment durchgeführt. Etwa fünfzehn Männer und Frauen, dazu fünf Asylbewerber aus Eritrea, die in Zwingenberg auf der Suche nach einer neuen Heimat sind und von ihrer Deutschlehrerin Astrid Baesler zum Workshop begleitet wurden, trafen sich im Foyer der Melibokushalle. Im Handumdrehen verwandelte sich der Raum in ein kunterbuntes Atelier.

Jeder hat seine eigene Vorstellung von Heimat. Das kann die Familie sein, das sind vertraute Umrisse der Umgebung, die man immer gern wiedersieht. Aber auch der jeweilige Blickwinkel und die Einstellung lassen den Begriff Heimat unterschiedlich werden.

So verschieden wie die Definition des Heimatbegriffs so unterschiedlich sind dann auch die dazu entstandenen Werke.

Ab Anfang kommenden Jahres sollen die Bilder  als Gesamtinstallation im Diefenbachsaal des „Bunten Löwen“ eine Platz finden und so für die Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich sein.

 

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